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Ausgefragt - Undercover Labrador

Interview mit "Undercover Labrador"

ich habe die liebe Eva und ihren Husky Kuma von Undercover Labrador für euch unter die Lupe genommen  -so ganz undercover eben 😎, wer und was und überhaupt, könnt ihr jetzt hier lesen:


Hey Eva, wie und seit wann bist du denn auf den "Blog" gekommen?

Eigentlich war undercover-Labrador ein reines Trotz Projekt. Auf den Hundewiesen wurde ich ständig gefragt wo denn mein Schlitten geparkt sei. Warum mich mein Husky den nicht zieht und das ich ihn auf gar keinen Fall ableinen darf. Dann wäre der Hund direkt über alle Berge. So gründete ich 2017 unseren Blog, um mit einigen Vorurteilen aufzuräumen.
(Ohja diese Vorurteile gibts ja echt bei allem, gerade bei einem nordischen, kann ich mir auch bildlich vorstellen, wie oft man sich sowas wohl anhören muss)

Kuma ist ein männlicher sibirischer Husky und Evas Lebensbegleiter - wie alt ist der kleine denn?

Kuma ist männlich und steckt mitten in der Pubertät. Mit etwas mehr als einem Jahr hat er es Faust dick hinter den Ohren.  

Sag, hattest du bestimmte Kriterien an deinen Hund, sowas wie "bloß nicht braun, oder kein Jagdttrieb"?

Mein Mann wollte immer schon einen Husky haben und so war die Rasse schnell festgelegt. Allerdings haben wir uns bei der Züchtersuche sehr schwer getan. Von Küchen Wurf ohne Papiere bis riesige Zwingeranlage haben wir alles gesehen. Es war oft sehr schockierend. 

Kuma im Urlaub
Kuma im Urlaub

Eva bloggt viel über die Erziehung und wie sie es schaffen ein tolles, alltagstaugliches Team zu werden. Zeig und doch mal den Beitrag von dir, den du besonders wichtig und gelungen findest.

Oh eigentlich liebe ich so viele Artikel von mir. Einige haben eine gewissen schwarzen Humor. So auch mein Ausgesuchter. Im Verflixten Thema Rückruf nehme ich mich selber auf die Schippe und Erkläre wie wir den Rückruf gemeistert haben

Verfolgst du irgendein Ziel mit deiner Internetpräsenz?

Es begann als ein wunderbares Hobby. Ein Buchvertrag später, ist mir bewusst geworden das Schreiben mehr als mein Hobby ist. 
Zusammen mit Kuma möchte ich allem Hundehaltern Mut zu sprechen. In jedem Hund steckt ein bisschen Labrador. Wie war das:,, Alles schmeckt nach Hühnchen, nur Hühnchen nicht.“ Also lasst euch nicht entmutigen und bildet ein unschlagbares Team mit eurem Hund. 

Erzähl uns doch gerne etas über dein Zusammenleben mit Kuma, gibt es vielleicht irgendwelche Baustellen?

Es wirkt oft so als wäre bei uns alles super entspannt. Aber dem ist nicht so. Unsere Baustellen sind vielleicht nicht der Rückruf oder das an der Leine ziehen. Aber wenn euer Hund euch nur anstarrt, weil  er mal muss, ist das besonders Hilfreich. Denn auch ich schlafe mit geschlossenen Augen. Aber in jeder anderen Situation einem eine Frikadelle ans Bein labbert. Fragt man sich was das bloß werden soll. 
Und genau da beißt sich der Husky in den Schwanz. Öfters mal die etwas anderen Probleme. 

Wie bist du denn überhaupt auf den Hund gekommen?

Jedes Jahr fragte ich meinen Mann was er sich zum Geburtstag wünscht. Seine Standardantwort war:,, Ein Huskywelpe“ natürlich zog keiner ein. Bis Tag X kam und ich dachte - ach warum nicht. Glaubt mir er war genauso geschockt als wir uns die ersten Züchter ansahen. Aber so ist es häufig. Hau ruck Entscheidungen die unser Leben komplett auf den Kopf stellen. Denn es gibt nicht den perfekten Moment und das Leben ist niemals wirklich planbar. 

Und würdest du dir diese Rasse in der Zuunft nocheinmal zulegen?

Da Kuma schon unser zweiter Husky ist, kann ich das also nur bejahen. Wir würden wieder einen Husky wählen. Er passt einfach zu unserem Leben. Mit seiner ruhigen, ausgeglichen Art. Die gerne sportlich Aktiv ist und auch noch Köpfchen hat. Ergänzt er uns perfekt. 
👉Verzichten könnte ich auf den Jagdtrieb aber den haben wir ja gut im Griff. Was ich besonders Liebe ist das Huskys sehr selten bellen.

Zum Abschluss interesiert mich noch dein frustrierenstes und dein stolzestes Erlebnis mit Kuma

Mein frustrierendes Erlebnis, war Kylar’s (1.Hund - verstorben) seinen Jagderfolg hatte und wir ganz von vorne starten mussten. Mir tun bis heute die Tauben leid, die beim vögeln gekillt wurden. 
Aber wie sagte meine Oma so schön. Das ist doch der Tod den sich jeder Promi wünscht. 
Das stolzeste Erlebnis - wie nur Eins? Immer wenn Kuma sich hinsetzt anstatt zu anderen Hunden zu rennen, wenn er nicht jagen geht und nach mir schaut. 
Wenn er in der Hundeschule den Streber raus hängen lässt oder sich von seiner sozialen Art zeigt. 

 

Danke für dieses tolle Interview Eva

Ihr findet Eva und ihren Undercover Labrador auch HIER auf Instagram  - Sie hat dort immer ganz tolle Mitmach Storys und erklärt euch ganz genau wie sie bestimmte Tricks oder Verhaltensweisen aufgebaut hat. Reinschauen lohnt sich ;)

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