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Das gefährliche Stöckchenspiel

Beim Thema "Stöckchen" scheiden sich ja die Geister der Hundehalter, die einen sehen kein Problem und für die Anderen ist es mit das fahrlässigste was man seinem Hund antun kann.


👉Stöcker können in der Tat sehr gefährlich werden für den Hund. Immer wieder hört man von Fällen, bei denen sich die Hunde quasie daran "aufspießen". Ebenso unschön kann sich der Hund der gerne Stöcker schreddert auch Splitter ins Zahnfleisch oder zwischen die Zähne rammen (aua). Wenn es blöd läuft, kann man seinen Hund auch versehentlich damit abwerfen und möglicherweise ungünstig am Kopf / den Augen treffen. 

Alles mögliche Gefahren, auch alles Gefahren die mir auch selbst bewusst sind und trotzdem, ich werfe Stöckchen. Mein Fuchs liebt Stöcker. Er trägt sie gerne mit sich rum, wenn der Stock ein "Guter" ist, dann schält er sie auch und hinterherrennen ist eh das beste daran. 

☝️Ich benutze Stöckchen mit Regeln

Eben wegen den Gefahren gibt es bei uns Regeln die eingehalten werden um die Risiken aus zu schließen oder zu minimieren.


👉Ich werfe nicht dahin, wo mein Hund hin rennt, sondern immer in die entgegen gesetzte Richtung. So stelle ich sicher, dass ich ihn nicht versehentlich damit abwerfe und böse treffe. 

👉Ich werfe keine Stöcker mehr in den Sand. Ich hab schon zu oft gesehen, wie diese Stöcker sich dann zum Teil in den Sand bohren und mit der Spitze raus gucken. Die Gefahr, dass der Hund dann im vollen Lauf in den Stock rennt ist mir zu groß.

👉Ich gebe dem Fuchs nur "feste" Stöcker zum schreddern und gucke, dass diese keine abstehenden Kanten haben wo mal Zweige raus kamen (und natürlich nur ohne Dornen).

👉Beim Stöckchenspiel im Wasser achte ich darauf das weniger mehr ist. Der Fuchs hat die größte Freude daran Stöcker aus dem Wasser zu Apportieren aber dabei wird auch viel Wasser geschluckt und das kann schnell mal gefährlich werden, darum gibt es das hier nur in Grenzen.

"Ersatzatöckchen"

Nun kann man natürlich auch einfach einen Ersatz für Stöcker nehmen. Es gibt z.B. die sogenannten "safe sticks" in verschiedenen Größen (sehen aber ehrlich gesagt aus wie lange Dildos 🤣) dabei entfällt aber natürlich der "Schreddergenuss". 


👉Für den Fuchs sind das allerdings oftmals keine richtigen Alternativen und er kommt dann doch früher oder später mit einem Stock an. Mit unseren Regeln und einem klaren Verstand Leben wir was Stöcker angeht allerdings nicht in Angst und Schrecken. Es kam schon vor, das der Fuchs das ein und andere größere Stück Holt zwischen den Zähnen hatte, war alles kein Drama - wir gucken aber mittlerweile nach der Qualität der Stöcke um soetwas so gut es geht zu minimieren/ verhindern.


Mein Fazit

Mein Fazit ist, das ihr das ganz von euch und eurem Hund abhängig machen müsst.

Eine Alternative zu testen kann aber auf jeden Fall nicht schaden.

Am besten ist es, ihr fördert das Stöckchen nicht von selbst, sodass es gar nicht erst zum "must have" wird. 


👉Der Wolf ist übrigens nicht so verrückt nach Stöckern. Bei ihr haben wir von Anfang an darauf geachtet das Stöckchen nicht zu sehr zu hypen. Bei ihr stellt sich diese ganze Stöcker-Thematik daher gar nicht erst.