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Öffentliche Verkehrsmittel und Hunde

Der ein oder andere von euch ist sicher auch auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen um von A nach B zu kommen. Zug, Bus, Straßenbahn, U-Bahn und was es nicht alles gibt, haben alle eines gemeinsam: Sie sind oft voll. Fremde Menschen sind überall vor hinter und neben einen, fremde Menschen jeden Alters, manchmal sogar mit ihren eigenen Hunden. 


Wie meistert man das mit seinem Hund?

Generell sollte man dem Hund das ganze behutsam beibringen. Außerhalb der Stoßzeit mal mit dem Hund in den Bus/ Straßenbahn einsteigen und ein oder zwei Haltestellen fahren. Dabei solltest du nicht hektisch sein sondern dem Hund Ruhe vermitteln und sein ruhiges Verhalten belohnen (merke: die Belohnung kann neben Leckerlie auch sanfte Worte oder Streicheln sein). Übe das ganze nicht während du Stress oder Zeitnot hast, nehm dir die Zeit und baue das ganze so langsam mit einem immer voller besetzten Bus auf. 

👉In manchen Bundesländern ist es Pflicht dass der Hund einen Maulkorb in den Öffentlichen Verkehrsmitteln trägt👈

Teetou im Bus
Teetou im Bus

Unsere "No-Go's"

Wir haben ein paar Sachen, die für uns gar nicht gehen. Das sind individuelle Dinge, die nicht zwingend auch für deinen Hund gelten oder gelten müssen. 


Im Zug: wenn der Schaffner die Fahrkarten sehen will, gebe ich den Hunden wenn sie wach sind vorher Leckerlie und sage Ihnen, dass alles "ok" ist. Dabei gucke ich, dass weder ich noch der Schaffner über die Hunde greift. 

-Meine zwei schlafen bzw. dösen oft in öffentlichen Verkehrsmitteln und somit möchte ich vermeiden, dass der Fuchs mich mit Bellen gegen den - in dem moment- "Eindringling in unsere Wohlfühlzone" verteidigt. 


Im Bus / Straßenbahn:

In dieser Art von öffentlichem Verkehrsmittel, achte ich darauf, dass ich die Hunde lieber beide auf den Arm nehme (es sei denn es ist sehr leer). Der Bus hält ja bekanntlich recht oft und da ist es mir mit so kleinen Hunden je nach Tageszeit zu heikel. Viele Leute haben Stress, oder unterhalten sich und sind einfach abgelenkt. Ich erwarte von niemandem das er auf meine Hunde Rücksicht nimmt, darum schütze ich sie vor eventuellen - wenn auch ungewollten - Tritten. 


Generell:

Meine Hunde dürfen in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht angefasst werden, auch nicht, wenn lieb gefragt wird. Wer einfach zu greift wird von mir lautstark auf sein Fehlverhalten hingewiesen. Ich mache das extra lautstark, damit auch die anderen Leute ihren Blick auf den "Übeltäter" wenden und es für diesen dann etwas unangenehmer wird. 


Bei Kindern zeige ich mehr Verständnis. Hören diese aber nicht auf, werde ich auch dort dann lauter und unfreundlicher.


Wichtig dazu 👇

Der Fuchs hat als Welpe leider viele Übergriffige Erfahrungen machen müssen. 


Da kamen Leute die während wir einstiegen und sie ausstiegen einfach nach dem Fuchs auf meinem Arm gegriffen haben. Leute die immer einfach zugegriffen haben, während der Hund auf meinem Schoß saß (übrigens auch für mich Situationen, die ich auch mir selbst gegenüber als stark Übergriffig empfunden habe.... niemand hat mir einfach so in den Schoß zu greifen, auch nicht wenn da ein süßer Hund sitzt...). 

Wegen all dieser Situationen hat der Fuchs angefangen, dass er nicht mehr auf dem Arm angefasst werden will. Er knurrt, legt die Ohren an und schnappt dann auch nach annahenden Händen (auch wenn er auf dem Boden ist und in solchen Situationen jemand einfach nach ihm greift zum streicheln).

Das wollen wir natürlich nicht.


👉Ein Hund wie der Wolf, der sich gerne anfassen lässt und sich darüber freut, bei dem kann man das natürlich anders handhaben. Generell finde ich aber, das ein Tier auch nicht immerzu von Fremden angefasst werden muss.

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